Herzlich Willkommen auf dem Online-Blog vom Künstlerhof Lavesum!

Der Künstlerhof möchte Ihnen hiermit einen zusätzlichen Informationsservice anbieten, der sowohl über Aktuelles rund um den Künstlerhof in Lavesum berichtet, als auch Neues und Wissenswertes über die hier unterrichtenden und ansässigen Künstler und dazu Interessantes und/oder Links zu befreundeten und dem Künstlerhof verbundenen Künstlern anbieten.

Adresse:
Künstlerhof Lavesum
Am Friedhof 25
45721 Haltern am See

mail: kuenstlerhof-lavesum@web.de

23.4.11

Austellung "Reviergeschichten" - Elisabeth Apelt - bis 1. Mai!

Sehr geehrte Kunstfreunde der Galerie Kley!
 
Nicht nur am Eröffnungstag unserer Ausstellung
 
nutzten viele Besucher die Gelegenheit, die farbintensiven und leuchtenden Bilder
der Haltener Künstlerin Elisabeth Apelt auf sich wirken zu lassen. 

Bis einschließlich zum 1. Mai 2011 haben Sie noch die Möglichkeit,
die Ausstellung in unseren Räumlichkeiten an der Werler Straße 304 zu sehen.
Beachten Sie bitte, dass an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag
die Galerie geschlossen ist.
An Karsamstag hingen ist von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet.

Elisabeth Apelt hat als ehemalige Architektin im Industriebau in Gelsenkirchen
eine besondere Affinität zum Ruhrgebiet. In ihren farb- und lichtvollen Erzähllandschaften
mit Motiven aus Industrie und Kultur werden Geschichte(n) und Gegenwart des Reviers lebendig.
 

                            
              

Ausstellungsdauer: 20. Februar bis 1. Mai 2011


Die Künstlerin Elisabeth Apelt aus Haltern am See arbeitet in ihrem Atelier im Künstlerhaus Lavesum, ist Mitglied der Offenen Künstlergemeinschaft „malZeit“ und besucht seit Jahren die Malakademie "artur-Atelier" in Recklinghausen.
Mit ihrer anlässlich des Kulturhauptstadtjahres 2010 entstandenen Serie „Revierviecher“ lässt sie die Geschichte und Gegenwart des Ruhrgebietes lebendig werden.
Darstellungen der charakteristischen Industrie- und Kulturarchitektur einiger Ruhrgebietsstädte,
darunter z.B. Dortmund, Gladbeck und Essen, mit stellvertretenden Motiven wie dem Dortmunder „U“, Zeche Zollern, Zeche Zweckel oder der Villa Hügel, stehen jeweils in Verbindung mit einem charakteristischen Tier, dem so genannten „Revierviech“, sei es mal das „Rennpferd des kleinen Mannes“ oder die „Bergmannskuh“ u.a. 
Somit erzählt jedes einzelne Bild mitunter eine eigene Geschichte.
Neben den Revierviechern fällt der Blick der studierten Architektin besonders auf die unverwechselbaren, typischen Gebäude der Ruhrgebietsarchitektur, die nach wie vor vom Bergbau geprägt ist: Zechenhäuser, Eisenbahnbrücken, Industrieanlagen, Fördertürme, die sie friesartig am oberen Bildrand der Leinwand anordnet oder aber zu einem eigenen Thema macht wie z.B. Kanalimpressionen, die kleine Trinkhalle, die mit ihren Soleiern und Klümchen wirbt, oder der Schrebergarten, der kurzerhand zum „City Palais“ umgetauft wird.
Daneben zeigt sie unspezifische Ansichten einer typischen Ruhrstadt, wie sie überall im Ruhrgebiet anzutreffen sind.



Bestimmt werden die groß- und kleinformatigen Ölbilder von einer besonderen, strahlenden Atmosphäre,
geschaffen aus Licht und Farbe. Elisabeth Apelt vermeidet dabei jedoch eine romantisch-verklärte Sicht
darauf, sondern vermittelt dem Betrachter vielmehr ihre respektvolle Würdigung der Gebäude als
ästhetische Zeitzeugen des Strukturwandels der Region.
Der Mensch tritt bei Elisabeth Apelt nur selten in Erscheinung, eine der wenigen Ausnahmen liefert
das Bild „Das Wunder von Bern“. Wer den Kinofilm dazu kennt, wird in den beiden Figuren
den Jungen Mattes mit seinem Vorbild Helmut Rahn erkennen.
Doch selbst wenn Menschen auf den Bildern Apelts meistens außen vor bleiben, so sind sie durch
Details, wie z.B. eine Wäscheleine bzw. das, was sie mit ihrer eigenen Hände Arbeit geschaffen haben,
im Bild verewigt.
Mit ihren Bildern zollt Elisabeth Apelt dem Revier Respekt – Respekt für das, was es einst war,
und Respekt für das, was es aus sich gemacht hat.

Elisabeth Apelt stellt nach 2008 bereits zum zweiten Mal in der Galerie Kley aus.
Passend zum Ausstellungsort werden von der Künstlerin erstmalig Bilder zu Hamm gezeigt.
 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


nächste Ausstellung:
Ernst Oldenburg - Entdeckungen
- Malerei, Grafik, Skulptur - 
8. Mai - 11. September 2011 


Ihre
 
 Werler Str. 304
59069 Hamm
Fon: 02381-9504040
Fax: 02381-9504019
www.galerie-kley.de
info@galerie-kley.de